erleben, staunen, begreifen

Wahrnehmung zum Anfassen

Stressresilienz: neue Perspektiven aus der neuropsychologischen Forschung


Ständige Erreichbarkeit, Transparenz persönlicher Daten, sozialer Druck im Netz: Digitalisierung hat hohes Potential Stress zu verursachen. Um damit konstruktiv umzugehen zu können, bedarf es so genannter Resilienz. Aus der Werkstoffkunde stammend, bezeichnet der Begriff die Widerstandskraft des Menschen, trotz Stress, chronischen Belastungen und schwerwiegenden Lebensereignissen psychisch gesund zu bleiben. Neuere Forschung aus der Neurobiologie und Psychologie legen nahe, dass Resilienz keine starre Eigenschaft ist, sondern eher als dynamische Fähigkeit dazu führt, dass wir resilient aus einer schwierigen Situation hervorgehen. Diese neue Perspektive der Resilienzforschung sowie die neuropsychologischen Grundlagen dieser Fähigkeit werden in dem Vortrag genauer beleuchtet.


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Prof. Dr. Michèle Wessa

... leitet nach einer Professur für Experimentelle Psychopathologie und Bildgebung an der Universität Heidelberg seit dem Jahr 2013 die Abteilung für Klinische Psychologie und Neuropsychologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Sie ist Mitglied des europaweit ersten Zentrums zur Resilienzforschung in Mainz und erforscht neben neuropsychologischen Mechanismen der Resilienz neuronale Grundlagen der Emotionsregulation und mögliche Dysfunktionen derselben bei affektiven Störungen.




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