erleben, staunen, begreifen

Wahrnehmung zum Anfassen

Nerven wie Drahtseile: Die Leistungsfähigkeit von Spitzensportlern in Stresssituationen


Im Sport sind Athleten nicht nur im Wettkampf, sondern auch im Training immer wieder unerwarteten Stressoren ausgesetzt und müssen an ihre Grenzen gehen. Extremsportlerinnen und -sportler riskieren bei der Ausübung ihres Sports sogar das höchste Gut, ihre körperliche Unversehrtheit. Dennoch scheinen die erfolgreichen Spitzensportler selbst in Extremsituationen keine Angst zu spüren, sondern rufen souverän ihre sportlichen Bestleistungen ab. Das gelingt ihnen nur dann, wenn sie ihr Verhalten, ihre Aufmerksamkeit und ihre Emotionen regulieren können, wenn sie also über eine hohe Selbstkontrolle verfügen. Gerade Sportler, die sich zu neuartigen und riskanten sportlichen Herausforderungen hingezogen fühlen, auch High Sensation Seeker genannt, sind in diesen Grenzsituationen weniger stark physiologisch und psychologisch beansprucht und haben somit bessere Leistungsvoraussetzungen. Marie Frenkel nimmt in ihrem Vortrag die sportpsychologischen Konstrukte Stress, Selbstkontrolle und Sensation Seeking genauer unter die Lupe. Ausgehend von Begriffserklärungen erläutert sie, wie es Sportlern gelingen kann, in Extremsituationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Sie diskutiert abschließend das Persönlichkeitsprofils eines erfolgreichen Spitzensportlers mit „Nerven wie Drahtseile“.


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Dr. Marie-Ottilie Frenkel

 

…ist seit 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg.

2010: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Sport & Gesundheit der Universität Stuttgart.

2009 Promotion zum Dr. phil. mit dem Thema „Mentales Training in der orthopädischen Rehabilitation nach Knieendoprothetik“.

Seit 2006 Lehrerin (StR.) am Gymnasium Englisches Institut Heidelberg, Fächer: Sport, Psychologie, Französisch.

2003 – 2006 Studium der Psychologie an der Universität Heidelberg, Diplomabschluss.

1997 – 2003 Lehramtsstudium an der Universität Heidelberg/Université de Montpellier.


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