erleben, staunen, begreifen

Wahrnehmung zum Anfassen

Aktuelle turmdersinne-Veranstaltungen

brainWEEK 2017 Traum, Schlaf, Bewusstsein

 Bild: Alexander Paul

14. Internationale Woche des Gehirns „brainWEEK“ vom 13. bis 19. März in Nürnberg

Das interaktive Science-Museum turmdersinne veranstaltet vom 13. bis 19. März in Nürnberg die 14. Internationale Woche des Gehirns „brainWEEK“. Sieben Veranstaltungen drehen sich heuer um die Themen Traum, Schlaf und Bewusstsein.

„Schlaf ist unser Feind. Das könnte man in einer Gesellschaft glauben, in der jeder hochleistungsfähig und permanent verfügbar sein muss. Doch ohne Schlaf wären Kreativität, Gedächtnis und Leistungsfähigkeit nicht möglich“, sagt Claudia Gorr, Leiterin des turmdersinne.

Expertengespräche, Gedächtnistouren und Kinofilme

Los geht es am Montag, dem 13. März, um 18 Uhr im Marmorsaal im Gewerbemuseum. Vier Experten des Klinikums Nürnberg beantworten Fragen rund um Grenzbereiche der Wahrnehmung. Was passiert im Hirn eines Koma-Patienten? Wie versetzt uns eine Narkose in den Tiefschlaf? Was kann ich gegen Einschlafprobleme tun? Der Eintritt ist frei, es moderiert die BR-Journalistin Ulrike Nikola. Wetere Informationen finden Sie hier.

Das Museum tuemdersinne lädt vom 14. bis 16., sowie am 18. März, jeweils um 18 Uhr, zu Entdeckungstouren zum Thema Gedächtnis ein. Warum ist es notwendig, zu vergessen und warum können sich Menschen an Ereignisse erinnern, die nie passiert sind?

Ein traumhafter Film wird am Freitag, dem 17. März, um 19 Uhr im Casablanca-Kino gezeigt. In „Nicht weit von mir“ entdeckt die Protagonistin Louisa das luzide Träumen – die erlernbare Fähigkeit, Trauminhalte bewusst zu steuern. Im Anschluss an den Film sind Besucher dazu eingeladen, sich mit dem Regisseur und Psychologen Rüdiger Görlitz und dem Chefarzt der Nürnberger Neurologischen Klinik Frank Erbguth über den Film und luzides Träumen auszutauschen.

Den Abschluss der brainWEEK bildet der 3D-Film „BFG – Big Friendly Giant“ am Sonntag, dem 19. März, um 11 Uhr im Casablanca-Kino. Der Familienfilm dreht sich um das Waisenkind Sophie, das nachts auf Streifzug geht und sich dabei mit einem sieben Meter großen Riesen anfreundet.

Über die brainWEEK Nürnberg

1996 gründete sich in New York die „DANA Foundation“ mit der Absicht, Menschen an neuesten Erkenntnissen über das Gehirn teilhaben zu lassen, zu zeigen wie, warum und woran Neurowissenschaftler forschen. Der turmdersinne bringt die brainWEEK seit 2004 nach Nürnberg.

Karten für die Gedächtnistouren können unter Tel. 0911 94 43 28 1 oder info(at)turmdersinne.de, für die Filme im Casablanca-Kino unter Tel. 0911 45 48 24 oder www.casablanca-nuernberg.de reserviert werden.

 

"Die Blaue Nacht" im turmdersinne


Foto: shutterstock

Am 6. Mai 2017, von 19 bis 1 Uhr im turmdersinne

Unsere Wahrnehmung ist auf Effizienz ausgerichtet; Urteilsfehler schleichen sich dabei fast unvermeidlich ein. Auf einer Kurztour durch den turmdersinne erleben Sie in der "Blauen Nacht" am 6. Mai, dass und wie wir Menschen permanent irren. Am Schluss seht die Frage: Können wir Irrtümer vermeiden – und wenn ja mit welchen Mitteln?

Besucher*innen können von 19 bis 1 Uhr "Irrfahrten" der menschlichen Wahrnehmung anhand verschiedener turmdersinne-Exponate erproben.

Aufgrund begrenzter Raumkapazitäten kommt es regelmäßig zu Wartezeiten. Bitte fragen Sie unsere Mitarbeiter vor Ort.

Über "Die Blaue Nacht" - Die Lange Nacht der Kunst und Kultur in Nürnberg

Nürnbergs lange Kunst- und Kulturnacht lockt jährlich unter einem anderen Schwerpunktthema rund 130.000 Besucher*innen in die Innenstadt, die das kulturelle Leben in Museen, Galerien und anderen Orten der Kultur sowie auf den Plätzen genießen.

Im Jahr 2017 widmet sich die Veranstaltung am 6. Mai dem Thema "Odyssee". Der Begriff ist in vielen Sprachen dieser Welt zum Synonym für Irrfahrt geworden. Doch bedeutet Odyssee auch viel mehr, gerade wenn man an die zentrale Figur Odysseus und seine Erlebnisse denkt: Denn die Odyssee ist eine Geschichte vom Suchen und Finden, Abenteuern und Erfahrungen, Lernen, Aufbruch und Heimkehr, Flucht, Irrtum, Umwegen, Erkenntnis, aber auch von Versuchung und Liebe. Insofern ist die Odyssee ein ebenso vielfältiges wie brandaktuelles Thema.

 

Symposium turmdersinne 2017 - Gehirne unter Spannung:
Kognition, Emotion und Identität im digitalen Zeitalter

Foto: shutterstock

Vom 13. bis 15. Oktober 2017, Stadthalle Fürth

Internet, soziale Medien und intelligente Technologien verändern unsere Kommunikation,
unser Sozialleben, nicht zuletzt unser Bild von uns selbst.

Der digitale Raum, die Herausforderungen die er an Individuen stellt und die Perspektiven,
die er bietet; das alles kann auf mehr Ebenen als der Psychologie und Neurowissenschaft
ausgelegt und analysiert werden. Zusammenhängende Phänomene lassen sich erst durch
Positionen der Sozialwissenschaft, der Kommunikationswissenschaft, der Anthropologie
und Philosophie einordnen und in einem breiteren, gesellschaftlichen Kontext deuten.
Der digitale Wandel ist letztlich ein Kulturwandel.

Auf dem Symposium turmdersinne 2017 vom 13. bis 15. Oktober 2017 in der Stadthalle Fürth
diskutieren daher renommierte Expert*innen und Nachwuchswissenschaftler*innen
aus verschiedenen Fachgebieten. Seien Sie dabei!

zugesagte Referent*innen:

Dr. Emanuela Bernsmann (Digitale Medien in der Schulbildung)
Prof. Dr. Nicola Döring (Intimität im Digitalzeitalter)
Prof. Dr. Dietrich Dörner
Dr. Catarina Katzer (Gewaltphänomene im virtuellen Raum)
Dr. Daniela Otto (Sehnsucht und Sucht: zur Ambivalenz neuester Kommunikationsmedien)
Prof. Dr. Michael Pauen (Selbstbestimmung und Handlungsfreiheit im digitalen Raum)
Dr. Kay Uwe Petersen (zum Phänomen der Internetsucht)
Dr. Jan-Hinrik Schmidt (Identitätskonstruktion und Informationsblasen)
Dr. Robert Schurz (Alltagsbeschleunigung und ihre Auswirkungen auf die Psyche)
Prof. Dr. Anna Tuschling
Prof. Dr. Michèle Wessa

Programm: Claudia Gorr, Dr. Claudia Muth, Inge Hüsgen


Das ausführliche Programm erscheint im Frühling 2017. Einen kurzen Überblick über die Themen der Veranstaltung finden Sie hier.


 


Diese Seite teilen

Museumswebsite gefördert durch:

Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
Bayerische Sparkassenstiftung